Der Zugversuch ist ein genormtes, quasistatisches und zerstörendes Prüfverfahren zur Bestimmung der mechanischen Eigenschaften von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen. Dabei wird eine genormte Zugprobe oder ein kundenspezifisches Bauteil axial bis zum Bruch belastet. Die Prüfung liefert zuverlässige Kennwerte zur Beurteilung von Festigkeit, Verformungsverhalten und Materialqualität. Mit unseren modernen Zugprüfmaschinen mit Prüfkräften von 100 kN, 250 kN und 1000 kN können wir ein breites Spektrum an Werkstoffen und Bauteilgrössen prüfen. Zugversuche sind bei Raumtemperatur sowie bei erhöhten Temperaturen bis 700 °C möglich.

Die Zug- und Scherzugversuche können auf unseren Prüfmaschinen mit 100 kN, 250 kN und 1.000 kN maximaler Prüfkraft durchgeführt werden. Dadurch können sowohl kleinere Proben als auch grössere und hochbelastbare Werkstoff- und Schweissverbindungen geprüft werden:
Speziell für Schweissverbindungen führen wir Scherzugversuche längs oder quer zur Schweissnaht durch.

Die Probe wird in der Zugprüfmaschine eingespannt und mit einer definierten Geschwindigkeit axial belastet. Während der Prüfung werden Kraft und Verformung kontinuierlich aufgezeichnet, bis die Probe bricht.
Je nach Anforderung erfolgen die Prüfungen bei Raumtemperatur oder in definierten Temperaturbereichen.

Folgende Kennwerte und Nachweise können ermittelt werden:
Die Ergebnisse werden in einem Prüfbericht dokumentiert.
Wir prüfen unter anderem:
Wir prüfen eine Vielzahl unterschiedlicher Proben, Halbzeuge und Bauteile, unter anderem:
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Prüfung von Schweissverbindungen. Hier führen wir Zugversuche sowie Scherzugversuche längs oder quer zur Schweissnaht durch, um die Festigkeit und Qualität der Verbindung zuverlässig zu bewerten.
Bis 1000 kN:
Bis max. 250 kN:
Querzugversuche an Schweissverbindungen:
Längszugversuche an Schweissverbindungen:
Biegeversuch von Betonstahl: