Der Kerbschlagbiegeversuch nach Charpy ist ein genormtes, zerstörendes Prüfverfahren zur Bestimmung der Zähigkeitseigenschaften von metallischen Werkstoffen und Kunststoffen. Die Prüfung liefert wichtige Erkenntnisse über das Werkstoffverhalten unter schlagartiger Belastung und dient insbesondere zur Bewertung des Duktil-/Sprödbruchverhaltens. Prüfungen sind in einem Temperaturbereich von -196 °C bis +250 °C möglich. Dabei kommen sowohl genormte Charpy-Proben als auch Mini-Size-Proben zum Einsatz.

Kerbschlagprüfungen werden eingesetzt für:
Besonders in sicherheitsrelevanten Bereichen wie Stahlbau, Druckbehälterbau, Energie- und Anlagentechnik ist die Kerbschlagprüfung ein wichtiger Bestandteil der Werkstoffbewertung.

Die gekerbte Probe wird auf die definierte Prüftemperatur temperiert und anschliessend mit einem Pendelschlagwerk schlagartig belastet. Dabei wird die Energie gemessen, die zum Bruch der Probe erforderlich ist.
Durch Versuchsreihen bei unterschiedlichen Temperaturen kann das Übergangsverhalten zwischen duktiler und spröder Werkstoffreaktion bestimmt werden.

Folgende Kennwerte und Nachweise können ermittelt werden:
Die Ergebnisse werden in einem detaillierten Prüfbericht dokumentiert.
Wir prüfen unter anderem:
Wir prüfen unter anderem:
Kerbschlagbiegeversuch nach Charpy, 450 J, -196 bis +700°C
Kerbschlagversuche an Schweissverbindungen, 450 J, -196 bis +700°C
Kerbschlagbiegeversuche an metalischen Werkstoffen, 450 J, -196 bis +700°C