Die Materialverwechslungsprüfung, auch Positive Material Identification (PMI) genannt, ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zur schnellen Identifikation metallischer Werkstoffe. Dabei wird die chemische Zusammensetzung des Materials geprüft und mit Referenzwerten verglichen, um Materialverwechslungen sicher auszuschließen.

Die Materialverwechslungsprüfung wird eingesetzt für:
Die Prüfung erfolgt in der Regel direkt am Bauteil mit mobilen Analysegeräten. Nach einer kurzen Oberflächenvorbereitung wird das Messgerät auf die Prüfstelle aufgesetzt und eine Analyse durchgeführt.
Dabei wird die chemische Zusammensetzung des Werkstoffs ermittelt und mit den Sollwerten der entsprechenden Legierung verglichen. Je nach Verfahren kann die Messung einen kleinen Analysefleck auf der Oberfläche hinterlassen, weshalb eine Prüfung an unkritischen oder verdeckten Stellen empfohlen wird.
Die Ergebnisse der Materialverwechslungsprüfung werden dokumentiert und als PMI-Nachweis bereitgestellt.
Unsere Nachweise umfassen unter anderem:
Die Prüfung eignet sich für nahezu alle metallischen Werkstoffe, insbesondere:
Die Materialverwechslungsprüfung wird an einer Vielzahl von metallischen Bauteilen eingesetzt, insbesondere: