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Materialverwechslungsprüfung

Die Materialverwechslungsprüfung, auch Positive Material Identification (PMI) genannt, ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zur schnellen Identifikation metallischer Werkstoffe. Dabei wird die chemische Zusammensetzung des Materials geprüft und mit Referenzwerten verglichen, um Materialverwechslungen sicher auszuschließen.

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Anwendung
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Die Materialverwechslungsprüfung wird eingesetzt für:

  • Wareneingangsprüfung von Halbzeugen und Bauteilen
  • Vermeidung von Materialverwechslungen in der Fertigung
  • Kontrolle sicherheitsrelevanter Komponenten
  • Überprüfung von Legierungen nach Normvorgaben
  • Qualitätssicherung in der Prozess- und Anlagenindustrie
  • Identifikation von Werkstoffen vor und nach der Bearbeitung

Durchführung

Die Prüfung erfolgt in der Regel direkt am Bauteil mit mobilen Analysegeräten. Nach einer kurzen Oberflächenvorbereitung wird das Messgerät auf die Prüfstelle aufgesetzt und eine Analyse durchgeführt.

Dabei wird die chemische Zusammensetzung des Werkstoffs ermittelt und mit den Sollwerten der entsprechenden Legierung verglichen. Je nach Verfahren kann die Messung einen kleinen Analysefleck auf der Oberfläche hinterlassen, weshalb eine Prüfung an unkritischen oder verdeckten Stellen empfohlen wird.

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Nachweise

Die Ergebnisse der Materialverwechslungsprüfung werden dokumentiert und als PMI-Nachweis bereitgestellt.

Unsere Nachweise umfassen unter anderem:

  • PMI-Prüfberichte
  • Werkstoffidentifikationsprotokolle
  • Dokumentation der chemischen Zusammensetzung
  • Abgleich mit Norm- und Spezifikationswerten
  • Abnahme- und Konformitätsnachweise
  • Rückverfolgbare Messergebnisse

Werkstoffe

Die Prüfung eignet sich für nahezu alle metallischen Werkstoffe, insbesondere:

  • Stahl und Edelstahl
  • Nickel- und Nickelbasislegierungen
  • Aluminium- und Aluminiumlegierungen
  • Kupfer- und Kupferlegierungen
  • Titanlegierungen
  • Sonder- und Hochleistungslegierungen

Bauteiltypen

Die Materialverwechslungsprüfung wird an einer Vielzahl von metallischen Bauteilen eingesetzt, insbesondere:

  • Rohre und Rohrleitungen
  • Armaturen und Ventile
  • Flansche und Verbindungselemente
  • Druckbehälter und Tanks
  • Schweißkonstruktionen
  • Maschinen- und Anlagenkomponenten
  • Halbzeuge wie Stangen, Bleche und Profile
  • Ersatz- und Serienbauteile

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Jérôme Heyberger

Prüfprozesse & Metallographie

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jerome.heyberger@lb-log.ch