Die metallurgische Schadensanalyse dient der systematischen Untersuchung von metallischen Bauteilen, die während der Herstellung, Montage oder im Betrieb Schäden oder Auffälligkeiten zeigen. Ziel ist es, die Schadensursache zu ermitteln, mögliche Einflussfaktoren zu identifizieren und daraus geeignete Massnahmen zur Vermeidung zukünftiger Schäden abzuleiten.

Die Schadensanalyse wird eingesetzt, wenn beispielsweise Risse, Brüche, Verformungen, Korrosion, Verschleiss, Materialablösungen oder ungewöhnliche Gefügeveränderungen festgestellt werden. Sie kann sowohl bei akuten Schadensfällen als auch zur Abklärung wiederkehrender Material- oder Fertigungsprobleme durchgeführt werden. Im Rahmen der Untersuchung werden unter anderem folgende Fragestellungen beurteilt:

Die Untersuchung erfolgt systematisch und wird abhängig von der jeweiligen Schadenart und Aufgabenstellung festgelegt. Typischerweise umfasst die Schadensanalyse mehrere Untersuchungsschritte:

Die Ergebnisse der Schadensanalyse werden nachvollziehbar dokumentiert. Je nach Untersuchungsumfang können folgende Nachweise erstellt bzw. beigelegt werden:
Die Untersuchungen können an unterschiedlichen metallischen Werkstoffen durchgeführt werden. Dazu zählen insbesondere:
Metallurgische Schadensanalysen können an einer Vielzahl von metallischen Bauteilen und Komponenten durchgeführt werden. Dazu gehören unter anderem: